Pressemeldung August 2014

OpenART @ Galerie Robert Weber und MuniqueART
Das Event am Rande des Kunstareals

Anlässlich der 26. OpenART München vom 12. – 14. September kooperieren Robert Weber von der Galerie Robert Weber und Simone Schmitt-Schillig von MuniqueART. Die benachbarten Galerien – in der Schleißheimer bzw. Gabelsberger Straße – veranstalten eine gemeinsame Vernissage der Künstler Marc Aurel (Oceanus Procellarum, Galerie Robert Weber) und Patrick Hartl (Still just writing my name, MuniqueART). Am Donnerstag, den 11. September ab 19 Uhr laden die Galerien herzlich ein.

In unmittelbarer Nachbarschaft zu einander liegen die Galerie Robert Weber und MuniqueART. Man kennt sich und schätzt sich; da war die OpenART ein willkommener Anlass, ein KunstEvent gemeinsam zu gestalten. Gemeinsame Vernissage zweier ganz unterschiedlicher Künstler, Live Performances in Malerei und Musik: ein abwechslungsreicher Abend erwartet die Besucher.

Ab 19 Uhr bei Robert Weber mit der Eröffnung der neuen Ausstellung „Oceanus Procellarum“ von Marc Aurel. Der Künstler zeigt in seiner zweiten Einzelausstellung Gemälde und digitale Arbeiten. Brandneue Werke, die gerade in statu nascendi sind, werden dort zu sehen sein. Ebenso aktuell ist eine Information zum Künstler: Fast genau zehn Jahre nach der Aufnahme an der Akademie tritt Marc Aurel zum 1.10.2014 ein Assistenten-Amt als Nachfolger von Endy Hupperich bei Prof. Markus Oehlen an der Akademie der Bildenden Künste München an. Die Laudatio hält Dirk Wagner von der SZ.

Ab 19 Uhr bei MuniqueART eröffnet man die Herbstsaison mit Patrick Hartl. Nach erfolgreichen Präsentationen auf den Kunstmessen Münchens präsentiert der Künstler unter dem Titel „Still Just Writing My Name“ nun seine Arbeiten bei MuniqueART. Kalligraphie, Street Art, Graffiti – aus allen diesen Elementen entsteht seine eigene Kunstform. Und das führt Patrick Hartl in einer Live-Performance vor: Ein großformatiges Bild, aufgeteilt in kleine Einzelleinwände, wird an diesem Abend Gegenstand seines gestalterischen Ausdrucks. Ein unmittelbares Kunsterlebnis.

Um 21:30 Uhr dann eine musikalische Performance wiederum bei Robert Weber, gerade 50 m weiter. So können die Besucher immer wieder hin und her wandern und sich von den unterschiedlichen Kunstformen anregen lassen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

 Nähere Informationen

Marc Aurel „Oceanus Procellarum“
Zum Titel der Ausstellung sagt Marc Aurel selbst:

„Oceanus Procellarum (lat. Meer der Stürme, ein Mondmeer) oder: Die neue Ernsthaftigkeit: Es sind stürmische Zeiten, die Wellen der Ereignisse in der Welt überschlagen sich, man steht gefangen in einer großen Ohnmacht. Und dennoch ragen Säulen einer Hoffnung empor. Es geht um die Zurwehrsetzung des Meeres, den Mond als Wegweiser Atons in dunkler Nacht, um die Erinnerung an die Stellung und Aufgabe des Menschen innerhalb der Natur. Es handelt von der Wahrheit, dass es so ist, wie es ist. Von einem zwiespältigen Augenzwinkern in einer dualen, konfliktären Welt. Es ist die Suche nach Ausdrucksformen auf einem preziösen Markt. Es ist ein Ding der Sache. Eine Ode an eine unangenehme Unschuld im verführerischen Spiel mit der Metaphysik. Zeit und Widersprüche. Und letztendlich: Coolheit liegt im Auge des Betrachters.“
Die Ausstellung läuft bis zum 12.10.2014.

Mehr Informationen zum Künstler und zur Galerie:
www.galerierobertweber.com
https://www.facebook.com/galerierobertweber

Patrick Hartl „Still Just Writing My Name“
Kalligraphie, Street Art, Action Painting oder was? Patrick Hartl entzieht sich einer Einordnung und stellt dem Betrachter Fragen: Was heißt das denn, „Still just writing my name“? Ist der Name gleichbedeutend mit Identität? Was steckt denn hinter/unter einem Namen, wie viele Ebenen, was macht mich aus, die Summe meiner Erfahrungen oder die Essenz daraus und wenn ja, woraus besteht diese? Diesen Fragen kann man in den Bildern von Patrick Hartl nachgehen, locker, leicht, aber tiefgründig. Schicht um Schicht, Medium um Medium, Element um Element. Komplex sind seine – ja was – kalligraphischen Collagen ganz gewiss.

Die moderne Kalligraphie wird meist mit Graffiti gleichgesetzt, hat aber eine jahrtausende währende Geschichte: Magie, Spiritualität, Kontemplation. Das Wort mit seinem Gehalt wird in eine stilisierte, künstlerisch gestaltete Form überführt. Zeichen für die Bedeutsamkeit des Geschriebenen und die wertschätzende Auseinandersetzung damit. Und gleichsam eine kontemplative Verbildlichung, Vergegenständlichung, Realisierung.

Die Ausstellung läuft vom 11. September bis zum 11. Oktober bei MuniqueART.

Mehr Informationen zum Künstler und zur Galerie:
http://www.muniqueart.de/patrick-hartl

www.stylefighting.de

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